Basisdiagnostik
Diagnostik
Die von uns durchgeführten Untersuchungen sind, entgegen der landläufigen Meinung, in den meisten Fällen harmlos, schlimmstenfalls unangenehm. Am Anfang steht die körperliche Untersuchung, wie Sie sie bereits von Ihrem Hausarzt kennen. Wir untersuchen hierbei zusätzlich die "urologischen Organe".
Laboruntersuchungen
Zu diesen Untersuchungen gehören die Blut- , und Urinuntersuchungen sowie Untersuchungen anderer Körperflüssigkeiten (z. B. Samenflüssigkeit). In der Regel müssen Sie für eine Blutuntersuchung nicht nüchtern sein.
Es empfiehlt sich jedoch die Praxis grundsätzlich mit voller Blase aufzusuchen.
Bei Ausnahmen von den oben gemachten Aussagen machen wir Sie ausdrücklich darauf aufmerksam.
Wir führen die gesamte Urindiagnostik-und Spermadiagnostik und Teile der Blutdiagnostik in unserem eigenen Labor durch.
Unsere Praxis hat die Kassenzulassung für die Durchführung des PSA- und des Testosterontests.
Wir nehmen regelmäßig an externen Ringversuchen mit Erfolg teil, und führen natürlich eine fortlaufende interne Qualitätskontrolle nach den Richtlinien der Bundesärztekammer durch.
Laborergebnisse liegen je nach Untersuchung nach ein bis etwa fünf Arbeitstagen vor.
Diese fragen Sie bitte dann nachmittags zu unseren Sprechzeiten telefonisch ab.
Bitte sehen Sie von verfrühten telefonischen Rückfragen ab.
Röntgenuntersuchungen
Wir wenden Röntgenuntersuchungen immer dann an, wenn andere Untersuchungsmethoden, meist der Ultraschall, keine ausreichende Information liefern. Mit Röntgenstrahlen können kalkdichte Strukturen, also z.B. Harnsteine sehr gut dargestellt werden.
Durch Gabe eines Kontrastmittels in die Vene werden Nieren, Harnleiter, Blase und die Harnröhre sicht- und beurteilbar.
Das Kontrastmittel wird in aller Regel gut vertragen.
Unsere Untersuchungen führen wir in Zusammenarbeit mit der hochmodernen Röntgenpraxis des Ärztehauses 1 durch.
Wir können Ihnen somit eine hohe Untersuchungsqualität bei geringst möglicher Strahlenbelastung durch technisch neueste Geräte anbieten.
Sie erhalten von uns ein Merkblatt mit Verhaltenshinweisen, bitte richten Sie sich danach, damit wir auch die optimale Untersuchungsqualität und damit Aussagekraft erzielen.
Ultraschall
Der Ultraschall kann nahezu alle Organe sehr gut darstellen. In der Urologie sind das: Nieren, Blase ( im gefüllten Zustand) Prostata und Hoden.
Ultraschallwellen sind für unseren Körper völlig unbedenklich und können beliebig oft angewandt werden.
Normalerweise müssen Sie nicht nüchtern zu sein.
Bei der transrektalen Sonografie der Prostata erfolgt die Ultraschallunterschung über eine in den Enddarm eingeführte Sonde, diese Untersuchung ist nicht schmerzhaft, bietet aber wesentlich mehr Informationen als die Untersuchung über den Unterbauch.
Ein neues Ultraschall-Verfahren ist die 3-D-Sonografie der Prostata, mehr Informationen hierzu finden Sie im Bereich "Wahlleistungen" auf dieser Web-Site.
Endoskopie/Blasenspiegelung
Diese Untersuchung, auch "Zystoskopie" genannt, dient dazu unter direkter Sicht Harnröhre und Blase zu beurteilen. Wir arbeiten in unserer Praxis wahlweise mit einem starren oder flexiblen Endoskop. Die Untersuchung wird in örtlicher Betäubung durchgeführt, sie ist unangenehm aber nicht zwingend schmerzhaft.
Eine Blasenspiegelung ist bei bestimmten Symptomen wie sichtbar blutigem Urin, unklaren Mißempfindungen beim Wasserlassen, oder zur Nachsorge von Blasentumoren zwingend erforderlich.
Harnstrahlmessung
Diese einfache Untersuchung misst die Stärke Ihres Harnstrahls und hilft uns jede Art von Blasenentleerungsstörung, z. B. bei Prostatavergrößerung, besser zu beurteilen.
Bitte beachten Sie, dass eine Harnstrahlmessung nur möglich ist, sofern Ihre Blase bei Erscheinen in unserer Praxis bereits stark gefüllt ist. Anderenfalls müssen wir einen neuen Termin vereinbaren.
Urodynamik
Diese Untersuchung liefert Aussagen über das Verhalten der Blase in der Füllungs- und Entleerungsphase und ist zentraler Bestandteil der Abklärung von Blasenentleerungsstörungen bei Harninkontinenz, Diabetes und neurologischen Erkrankungen.
Eine an einen Computer angeschlossene Messeinheit zeichnet verschiedene Kurven auf, die in der anschließenden Auswertung hinsichtlich der therapeutischen Möglichkeiten interpretiert werden. Diese Untersuchung führen wir in Zusammenarbeit mit der Urologie Pfalz durch, da sich die Anschaffung einer eigenen Diagnostikeinheit nur bei großen Untersuchungszahlen lohnt.
Darmkrebsvorsorge
Wir bieten zur Früherkennung von Darmkrebs verschiedene Testverfahren an.
Die gesetzliche Krankenkasse gesteht Ihnen einen methodisch einfachen, aber auch anfälligen Test (Haem-Occult) zum Nachweis okkulten Blutes im Stuhl zu. Zwischen dem 50. Lebensjahr und 55. Lebensjahr haben Sie einmal pro Jahr, danach alle zwei Jahre Anspruch auf diesen Test.
Der Nachweis von Blutspuren im Stuhlgang kann erstes Anzeichen einer Darmkrebserkrankung sein, bei postivem Nachweis wird Ihnen eine Darmspiegelung (Koloskopie) empfohlen werden, die Sie ab dem 55. Lebensjahr unabhängig vom Nachweis okkulten Blutes im Stuhl alle 10 Jahre zu Lasten der GKV beanspruchen können.
